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Medienmitteilung Turnhalle 10.12.2021

Primarschulpflege Elgg
Medienmitteilung vom 10.12.2021

Machbarkeitsstudie für einfachere Turnhalle liegt vor

Nach dem Votum des Souveräns gegen den Bau einer neuen Sporthalle, hat die Schulpflege Elgg neben einer Sanierung der bestehenden Halle auch die Option eines Neubaus in redimensionierter Form geprüft. Nun liegen die Resultate der Machbarkeitsstudie vor. Während das ursprüngliche Projekt rund 10 Millionen Franken gekostet hätte, würde eine Doppelturnhalle in einfacherer Holzmodulbauweise nur rund 6 Millionen kosten.
Nachdem die Stimmberechtigten der Gemeinde Elgg den Bau einer neuen Sporthalle im März dieses Jahres abgelehnt hatten, hat die Schulpflege eine Machbarkeitsstudie für den Bau einer kleineren Turnhalle in der einfacheren Holzmodulbauweise in Auftrag gegeben. Ausserdem wurde im Auftrag der Genossenschaft WAK Elgg die Erweiterung auf eine Dreifachturnhalle geprüft. Nun liegen die Resultate der Studien vor. Eine Doppelturnhalle, wie sie den Bedürfnissen der Schule entspricht, würde rund 6 Millionen Franken kosten – also rund 40 Prozent weniger als das ursprüngliche Projekt. Eine Dreifachturnhalle, bei der zusätzlich die Bedürfnisse der Vereine berücksichtigt werden, käme auf rund 8 Millionen Franken zu stehen.

Doppelturnhalle kommt als Variante zur Sanierung infrage

Wie bereits nach dem Votum des Souveräns versprochen, hat die Schulpflege auch die Kosten für eine Sanierung der bestehenden alten Turnhalle berechnet. Diese belaufen sich auf rund 4,3 Millionen Franken (inklusive Sanierung Hallenbad). Auch wenn dieses Geld investiert würde, müssten immer noch Schülerinnen und Schüler aus Elgg nach Hofstetten ausweichen, was den Stundenplan weiterhin stark belasten würde.
Die Schulpflege Elgg hat deshalb beschlossen, die einfachere Doppelturnhalle als Variante einer Sanierung der alten Halle gegenüberzustellen. Die Option «Dreifachturnhalle» wird die Schule von sich aus nicht weiterverfolgen. Die Initiative dazu und auch die Finanzierung müsste von der Gemeinde oder von Dritten kommen.

Gemeindeversammlung kann entscheiden

Die Gemeindeversammlung vom Juni 2022 wird entscheiden können, ob sie einen Projektierungskredit für die Sanierung der bestehenden Halle oder für einen Neubau in Holzmodulbauweise sprechen will. Der Schulpflege ist es ein Anliegen, der Bevölkerung bis dahin eine Gesamtsicht präsentieren zu können. Neben der Frage nach der Turnhalle gibt es in der Schulraumplanung nämlich noch weiteren Handlungsbedarf: So müssen Ersatz für den alten Kindergartenpavillon «im See» und die momentane Mietlösung für die Betreuung geschaffen werden. Die Schulpflege will prüfen, ob sich zwischen all diesen Projekten Synergien ergeben könnten. So prüft sie beispielsweise die Möglichkeit, ob die alte Turnhalle zu einem Kindergarten mit Tagesstrukturen umgenutzt werden könnte. Ausserdem ist es der Schulpflege ein Anliegen, die gesamte Entwicklung des Areals «im See» mit der politischen Gemeinde und weiteren Anspruchsgruppen koordinieren zu können. An einer Informationsveranstaltung im kommenden Frühjahr wird die Schulpflege der Bevölkerung die Gesamtsicht mit allen Kostenfolgen präsentieren, damit sich der Souverän rechtzeitig vor der Gemeindeversammlung eine Meinung bilden kann.

Für Auskünfte gegenüber den Medien steht die Schulpräsidentin Monika Brühwiler zur Verfügung.